{"id":2902,"date":"2022-01-20T13:48:52","date_gmt":"2022-01-20T13:48:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ibe.at\/?p=2902"},"modified":"2022-01-21T08:16:26","modified_gmt":"2022-01-21T08:16:26","slug":"verwerten-statt-deponieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ibe.at\/de\/2022\/01\/20\/verwerten-statt-deponieren\/","title":{"rendered":"Verwerten statt Deponieren!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Bau-, Sanierungs- und Abbrucharbeiten sind unvermeidbar mit gro\u00dfen Volumen an Abf\u00e4llen aus k\u00fcnstlichen Mineralfasern (Glas- und Steinwolle) verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KMF-Produkte, die ab dem Jahr 1998 von einem Mitglied der \u00f6sterreichischen Fachvereinigung Mineralwolleindustrie hergestellt worden sind, gelten als nicht gef\u00e4hrlich. Bei Abbruch- und Sanierungsarbeiten gestaltet sich die erforderliche Dokumentation der Nichtgef\u00e4hrlichkeit (Herstellernachweis mit Produktsicherheitsdatenbl\u00e4ttern, Rechnungen, Hinweis auf G\u00fctersigel, chemisch-analytischer Nachweis der Nichtgef\u00e4hrlichkeit) als nicht praktikabel. Deshalb werden bis heute alle KMF-Abf\u00e4lle als gef\u00e4hrlich eingestuft und unter den entsprechenden Schl\u00fcsselnummern f\u00fcr gef\u00e4hrliche Abf\u00e4lle deponiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Deponieren von KMF-Abf\u00e4llen ist mit einem vergleichsweise hohen Verbrauch an Deponiekapazit\u00e4ten verbunden. Jeder Deponiebetreiber kann best\u00e4tigen, dass dieser Abfallstrom aufgrund seiner geringen Dichte, auch nach der Verdichtung in einer Ballenpresse, eine besondere, mit gr\u00f6\u00dferem Aufwand verbundene Verfahrensweise erfordert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der k\u00fcrzlich erfolgten Novellierung der Deponieverordnung von 2008 ist in \u00d6sterreich ein Deponierungsverbot f\u00fcr KMF-Abf\u00e4lle ab dem 01.01.2027 vorgesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 2019 ver\u00f6ffentlichte Leitfaden \u201eK\u00fcnstliche Mineralfaserabf\u00e4lle \u2013 KMF-Abf\u00e4lle ab der Baustelle\u201c stellt fest: <em>\u201eEine stoffliche Verwertung der KMF-Abf\u00e4lle ist zul\u00e4ssig, wenn durch die Behandlung sichergestellt ist, dass die erzeugten Produkte keine gefahrenrelevanten Eigenschaften aufweisen. Derzeit sind f\u00fcr KMF-Abf\u00e4lle keine geeigneten Verwertungsverfahren in \u00d6sterreich bekannt\u201c<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die genannten gesetzlichen Regelungen, der nicht zeitgem\u00e4\u00dfe Stand der Technik sowie eine Vielzahl an Forschungsprojekten senden eine klare Botschaft: Es braucht dringend eine Technologie, mit der KMF-Abf\u00e4lle nicht nur ihre gef\u00e4hrlichen Eigenschaften verlieren, sondern auf wirtschaftliche Weise in ein h\u00f6herwertiges Produkt umgewandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schwerpunkt unseres Unternehmens liegt auf der Entwicklung von Technologien, bei denen mineralische Einsatzstoffe in einem induktiv erhitzten Durchlaufofen geschmolzen werden. F\u00fcr KMF-Abf\u00e4lle betrachten wir unsere Entwicklung als marktreif. Wir bieten Unternehmen aus dem Bereich \u201eAbfallaufbereitung &amp; Recycling\u201c an, auf Basis der induktiven Schmelztechnologie Produkte oder Ersatzrohstoffe durch Verwertung von KMF-Abf\u00e4llen zu entwickeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einfachste L\u00f6sung, als Zwischenschritt geschmolzene, inertisierte und im Volumen deutlich reduzierte (mehr als 50-fach) KMF-Abf\u00e4lle zu deponieren, kann mit der von uns entwickelten Technik zeitnah umgesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an <a href=\"https:\/\/www.ibe.at\/de\/kontakt\/\">https:\/\/www.ibe.at\/de\/kontakt\/<\/a> oder <a href=\"mailto:office@ibe.at\">office@ibe.at<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bau-, Sanierungs- und Abbrucharbeiten sind unvermeidbar mit gro\u00dfen Volumen an Abf\u00e4llen aus k\u00fcnstlichen Mineralfasern (Glas- und Steinwolle) verbunden. 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